~ Einen Papier- und Materialschrank bauen – geht auch aus Pappe! ~

Wie versprochen möchte Ich Euch in diesem Tutorial eine kleine Anleitung dazu geben, wie man aus Wellpappe einen Papier- und Materialschrank bauen kann.
Das Wichtigste an so einem Großprojekt ist natürlich die Planung. Ihr müsst Euch im Voraus im Klaren darüber sein, wie Euer Projekt am Ende aussehen soll.

Dazu solltet Ihr Euch vor Beginn ein paar Fragen stellen:
Zu welchem Zweck will Ich es verwenden? Was soll es aushalten?
Welche Maße soll es haben?
Wie viele Etagen/Fächer soll es haben?
Funktioniert das statisch überhaupt, wie Ich mir das vorstelle?
In welcher Reihenfolge müssen die Einzelteile zusammengesetzt werden, damit Ich mich beim Zusammenbau nicht selbst behinder?
Und vor allem: habe Ich genügend Material zur Verfügung?

Macht Euch dazu Skizzen, am besten von allen Seiten wie Euer fertiges Bauwerk am Ende aussehen soll und schreibt an alle Seiten Maße und Abstände, die Euch beim Bau nachher wichtig sind, wie zum Beispiel die Maße sämtlicher Einzelteile. Dabei müsst Ihr auch immer Eure Materialstärke mit einrechnen. Sprich, die Dicke der Wellpappe, die Ihr verwendet.

Wenn Ihr Euch sicher mit der Planung seid, kanns dann auch losgehen. Ich hab für mein Schränkchen als erstes die Einlegeböden in A2-Format (42,0cm x 59,4cm) abgemessen und zurecht geschnitten. Für mein Empfinden geht das am einfachsten mit einem scharfen Cutter oder Teppichmesser und einem Metallineal.

Beim Zusammenkleben der Einzelteile aus Pappe hat sich bei Mir bisher Heißkleber oder Bastelleim aus dem Baumarkt bewährt.

Wenn Ihr also alle Einzelteile zurechtgeschnippelt habt, gehts ans Zusammenkleben. Bei Toilettenpapierrollen kleben hat sich bei Mir eine bestimmte Reihenfolge und Technik bewährt. Zu erst klebe Ich auf jeden Einlageboden in jeder Ecke eine Rolle. Und zwar indem Ich erst Kleber auf die obere Kante de Rolle gebe und dann an die entsprechende Stelle auf der Wellpappe stelle und dann noch mal außen an dem Übergang zwischen Rolle und Wellpappe auch noch mal Kleber gebe. (Quasi wie beim Verfugen vom Übergang zwischen den Fliesen zweier im rechten Winkel aufeinander treffende Wände.)

Ich empfinde es viel leichter, die einzelnen Etagen so dann zusammen zu kleben, wenn die Rollen auf einer Seite schon an einer Wellpappe festgeklebt sind. Dann können sie lediglich auf der Seite verrutschen, auf der Ihr gerade eh klebt.
Wenn Ihr alle Etagen zusammengeklebt habt, sollte das in etwa so aussehen:

Wenn alle Etagen fest sind und der Kleber gut ausgetrocknet ist, gehts an die Seitenwände. Da Ich wollte, dass die Blenden vorne sauber abschließen und somit von vorn von den Seitenwänden keine Schnittkanten zu sehen sein sollten, habe ich erst die Seitenwände links und rechts festgeklebt.

Dann folgte die Rückwand. Dabei habe ich auch darauf geachtet, dass die Rückwand genauso breit ist, wie die Einlegeböden plus die Dicke der beiden angeklebten Seitenwände. Dann folgen nur noch die beiden Blenden und fertig!

Und da man Wellpappe wunderschön gestalten kann, kann man sich dann noch mit Stiften und Farben daran austoben oder die eigenen Kinder austoben lassen!

Viel Spaß beim Nachbauen!

Eure Conny 😉

 

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