~ Für kleine und große Potterheads – einen Zauberstab basteln ~

Das wichtigste Utensil eines Zauberers ist – richtig, ein Zauberstab. Hier in diesem Tutorial will Ich Euch eine Anleitung dazu geben, wie man sich einen Zauberstab im Harry-Potter-Style auch ohne große Kosten selbst basteln kann.

(Leider habe Ich für dieses Tutorial keine Zwischenstand-Fotos, da ich nie ein Tutorial dazu geplant hatte, und diesen auch gebaut habe, lange bevor meine Homepage online ging. Aber Ich glaube, das macht nichts, Ich mache jetzt trotzdem ein Tutorial dazu.)

Alles, was Ihr dafür braucht, ist Flüssigkleber, Taschentücher (oder alternativ auch Küchentücher) und einen Holzstab, der möglichst nicht stärker als einen halben Zentimeter sein sollte. Solche Stäbe bekommt Ihr sowohl im Baumarkt als auch in diversen Geschäften für Künstler- und Bastelbedarf. Und am Ende zwei Pinsel und Farbe.

Wie lang Euer Zauberstab werden soll, entscheidet Ihr ganz allein, alternativ kann man auch im Internet nachschauen, wie lang die Zauberstäbe aus den Harry-Potter-Filmen sind (etwa zwischen 8 und 14 Zoll, dabei entspricht 1 Zoll 2,54cm).

Wenn Ihr Euch auf eine Länge festgelegt habt, stutzt Ihr Euch den Holzstab auf diese Länge zurecht. Er wird der Kern Eures Zauberstabs. Nun wirds ziemlich gatschig und klebrig. 😀 Ihr beklebt den Holzstab mit Taschentüchern bzw. mit Taschentuchfetzen, die Ihr vorher schon vorbereitet habt. Seid dabei nicht zu sparsam mit dem Kleber, schließlich soll sich ja nichts hinterher wieder ablösen können. Immer Schicht für Schicht, wie beim Pappmache-Prinzip. Falls sich jetzt einer fragt, warum eigentlich mit Taschentüchern statt mit Pappmache – weil Papier eine zu harte Struktur hat für den Effekt, den Ich bei meinem Zauberstab haben wollte.

Dabei ist es nicht so wichtig, dass alles schön glatt ist (es sei denn, man will es so), es kann ruhig uneben sein, das gibt am Ende so einen schönen rustikalen Holzlook. 😉 Wer richtig große Unebenheiten will, rollt sich Taschentücher zu kleinen Rollen zusammen und klebt die um seinen Holzkern. Diese Taktik macht sich gut, wenn man den Griff sichtbar vom Rest des Stabes abgrenzen will. Dann wieder mit Taschentüchern mehrere Schichten darüber kleben. Das sieht zum einen besser aus und zum anderen verhindert es auch, dass sich die Rollen wieder ablösen können.

Wichtig ist dabei, die Enden vom Holzstab gut zu überdecken, damit dieser nicht irgendwann durchscheint, oder man allgemein sehen kann, dass der Stab einen Holzkern hat, weil sowas auch nicht sonderlich schön aussieht.

Wenn Ihr der Meinung seid, dass Euer Zauberstab schon die richtige Form hat und Ihr nicht mehr Taschentücher herumkleben wollt, dann lasst ihn trocknen. Am besten über Nacht, damit der Stab auch wirklich durchtrocknen kann, bevor Ihr ihn anmalt.

Nun könnt Ihr Euren Stab ganz nach Euren Vorstellungen anmalen. Dann trocknen lassen und fertig ist Euer ganz eigener Zauberstab!

Falls Euch interessiert, wie Ich meinen Zauberstab angemalt habe, hier die Erklärung: Das Ganze nennt sich Brush-Technik. Dabei wird erst in einer dunklen Farbe grundiert (meist wird Schwarz genommen), aber bei einem braunen Zauberstab eignet sich auch ein dunkles Braun. Hauptsache, es ist sichtbar dunkler als die Farbe, die Euer Stab am Ende eigentlich haben soll. Bei einem grauen Zauberstab wie zum Beispiel dem Elderstab von Dumbledore aus den Harry-Potter-Filmen, eignet sich auch ein dunkles Grau.

Wenn Ihr Euch also für eine Grundfarbe entschieden habt, malt Ihr den ganzen Stab damit an. Achtet dabei auch darauf, dass keine weißen Fleckchen bleiben, auch nicht in irgendwelchen Ritzen um die Taschentuchrollen herum. (Alternativ bietet sich für sowas auch Sprühfarbe an, aber Acrylfarbe tut auch ihren Zweck, wenn man sie leicht mit Wasser verdünnt). Dann lasst Ihr den Stab wieder richtig durchtrocknen. Das ist für den nächsten Schritt ganz wichtig, dass die Grundierung komplett durchgetrocknet ist.

Für den nächsten Schritt braucht Ihr einen trockenen (richtig trocken, nicht gerade abgetrocknet!) nicht zu kleinen Pinsel. Mit dem nehmt Ihr minimal unverdünnt Farbe auf und streicht die Farbe auch noch etwas gleichmäßig in die Pinselspitze, indem Ihr ein paar Mal über ein trockenes Küchentuch streicht. Aber nicht zu oft, sonst ist die komplette Farbe gleich wieder raus. Nun locker damit den Stab anmalen. Dabei soll der Stab nicht gleichmäßig in allen Ritzen die zweite Farbe abbekommen, das ist nämlich der Sinn dieser Maltechnik!

Wenn die Farbe völlig herausgemalt ist aus der Pinselspitze, wieder Farbe so aufnehmen wie oben erklärt und weiter malen. Dabei kann man auch mehrfach drüber malen, sollte der Kontrast zwischen der Grundierung und der zweiten Farbe noch nicht so kräftig sein.

Das Schöne an dieser Maltechnik ist, dass sie die angemalte Figur oder in unserem Falle den Zauberstab noch viel echter und plastischer aussehen lässt, dadurch, dass nicht alles in einem Farbton ist, sondern die Ecken, wo man Schatten erwartet, eben auch dunkler sind. 🙂

Viel Spaß beim Nachmachen!

Eure Conny

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s